Chinas neue Regeln zur Kennzeichnung von KI-Inhalten: Was globale Unternehmen wissen müssen

Chinas neue Regeln zur Kennzeichnung von KI-Inhalten: Was globale Unternehmen wissen müssen.

Am 14. März 2025 veröffentlichte die chinesische Cyberspace-Verwaltung (CAC) die endgültige Fassung der "Maßnahmen zur Kennzeichnung von durch künstliche Intelligenz erzeugten Inhalten" zusammen mit dem verbindlichen nationalen Standard GB 45438-2025 mit dem Titel "Cybersecurity Technology - Labeling Method for Content Generated by Artificial Intelligence". Diese Vorschriften, die zusammen als "Kennzeichnungsregeln" bezeichnet werden, sollen am 1. September 2025 in Kraft treten.

Die wichtigsten Bestimmungen der Kennzeichnungsvorschriften

Die Kennzeichnungsvorschriften sehen explizite und implizite Kennzeichnungspflichten für "Anbieter von Internet-Informationsdiensten" und "Anbieter von Diensten zur Verbreitung von Online-Inhalten" vor, die KI-generierte Inhalte erstellen. Die Regeln setzen die Kennzeichnungsanforderungen um, die in Chinas bestehenden Vorschriften zu algorithmischen Empfehlungen, tiefer Synthese und generativer KI festgelegt sind.

Explizite Etiketten: Inhalte, die mit Hilfe von KI-Technologien erzeugt oder synthetisiert werden - einschließlich Text, Bilder, Audio, Video und virtuelle Szenen - müssen klare, sichtbare Hinweise enthalten, die die Nutzer darüber informieren, dass der Inhalt von KI erzeugt wurde.

Implizite Etiketten: Zusätzlich zu den sichtbaren Markierungen müssen KI-generierte Inhaltsdateien eingebettete Identifikatoren enthalten, wie z. B. digitale Wasserzeichen oder Metadaten-Tags, die auf ihren synthetischen Charakter hinweisen.

Wenn Diensteanbieter Funktionen wie das Herunterladen, Vervielfältigen oder Exportieren von KI-generierten Inhalten anbieten, müssen sie außerdem sicherstellen, dass die Dateien explizite Kennzeichnungen enthalten, die diese Anforderungen erfüllen.

 

Auswirkungen für globale Unternehmen

Unternehmen, die auf dem chinesischen Markt tätig sind oder auf diesen abzielen, müssen ihre Verfahren zur Erstellung und Verbreitung von KI-Inhalten überprüfen, um die Einhaltung dieser neuen Vorschriften zu gewährleisten. Dazu gehört auch die Bewertung der technischen Möglichkeiten zur Umsetzung expliziter und impliziter Kennzeichnungsmechanismen und die entsprechende Aktualisierung der Content-Management-Systeme.

Die Nichteinhaltung der Kennzeichnungsvorschriften könnte zu behördlichen Strafen führen und die Fähigkeit eines Unternehmens beeinträchtigen, im digitalen Ökosystem Chinas zu operieren.

 

Vorbereitung auf die Einhaltung der Vorschriften

Um den kommenden Anforderungen gerecht zu werden, sollten die Unternehmen:

  • Audit KI-generierter Inhalte: Identifizierung aller mit KI-Technologien produzierten Inhalte und Bewertung der aktuellen Kennzeichnungspraktiken.
  • Implementierung von Kennzeichnungsmechanismen: Entwicklung oder Integration von Tools, die sowohl sichtbare Kennzeichnungen als auch eingebettete Identifikatoren auf KI-generierte Inhalte anwenden können.
  • Aktualisierung der Richtlinien und Verfahren: Überarbeitung interner Richtlinien, um die neuen Kennzeichnungspflichten zu berücksichtigen, und Schulung des Personals im Hinblick auf die Einhaltung der Vorschriften.
  • Überwachen Sie regulatorische Entwicklungen: Bleiben Sie auf dem Laufenden, wenn es um zusätzliche Leitlinien oder Durchsetzungsmaßnahmen im Zusammenhang mit den Kennzeichnungsvorschriften geht.

Indem sie sich proaktiv mit diesen Anforderungen auseinandersetzen, können Unternehmen Compliance-Risiken mindern und ihr Engagement für Transparenz bei KI-generierten Inhalten demonstrieren.

Ausführlichere Informationen zu den Kennzeichnungsregeln finden Sie in der offiziellen Ankündigung der chinesischen Cyberspace-Verwaltung.

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